h4wk's Blog Über den ganz normalen Wahnsinn des World Wide Web

11Aug/103

Die ersten Gehversuche mit dem iPad

Diese Woche hatte ich die Möglichkeit, das iPad einmal ausgiebig zu testen. Bekanntlich bin ich ja überhaupt kein Apple Fan, aber dieses Gerät hat mich rein von der technischen Seite schon schwer beeindruckt.
Auch wenn ich von dem Konzept von Apple rein garnichts halte, es ist einfach schön, abends noch mit dem iPad auf der Coach zu sitzen und einfach nur zu Surfen oder Posts wie diesen zu verfassen. Und genau das ist auch der Grund, warum ich mir, sobald es eine gescheite Alternative gibt, mir diese zulegen werde. Leider hat Apple hier ja mal wieder eine extreme Vorreiterrolle gehabt, doch wie auch schon beim iPhone: mit der Zeit wird es schon gescheite Alternativen geben :-)
Am Anfang habe ich noch gesagt, dass ich nie 500 Euro für ein solches Gerät ausgeben würde, aber in zwischen bin ich mir da nicht mehr so sicher. So ein riesiger Touchscreen ist einfach um längen angenehmer um eMails zu lesen und Foren zu durchstöbern, als jeder Computer (bzw. Laptop) oder jedes mickrige Smartphone. Aus diesem Grund werde ich wohl vor ernsthaften Gewissenskonflikten stehen, wenn ein solches Gerät verfügbar ist. Aber so wie es aussieht habe ich da ja (leider) noch ein bisschen Zeit...

PS: Das Webinterface von Wordpress ist nicht wirklich iPad-tauglich... Deswegen ist der Post auch in der Kategorie "Allgemein" gelandet, weil unter anderem eine Kategorieauswahl möglich ist.

17Jul/103

Längere Akkulaufzeit für das HTC Desire – Der Just Mobile Gum Pro

Seit ungefähr 1 Monat bin ich jetzt stolzer Besitzer des HTC Desire. Alles in allem ein wunderbares Handy, aber es hat einen entscheidenden Nachteil: Die Akkulaufzeit. Gerade als Poweruser reicht einem der Akku kaum über den Tag, auch wenn das Handy die ganze Nacht über am Strom hing. Will man dann noch Features wie GPS Tracking beim MTB fahren nutzen oder ab und an mal auf die Radkarte schauen, kommt man schnell bei Laufzeiten um die 5 Stunden an. Das war für mich natürlich alles andere als akzeptabel.

Deshalb habe ich mich auf die Suche nach Akkuerweiterungspacks gemacht. Dabei bin ich auch recht schnell fündig geworden: Just Mobile Gum Pro heißt das gute Teil. Hier erst einmal die technischen Daten:

Größe: 7,0 x 5,3 x 2,2 cm
Gewicht: ~ 120g
Akkuleistung: 4400 mAh
Ausgangsleistung: 1000 mA
Eingangsleistung: 500 mA

Die Akkuleistung von 4400 mAh ist einfach nur beeindruckend (zum Vergleich: Das Desire hat 1400 mAh). Ich kann mein Desire damit also rund 2,5 Mal komplett neu aufladen. Das sollte selbst dem größten Poweruser bis zur nächsten Steckdose reichen. Durch seine handliche Größe ist der Gum Pro zu einem ständigen Begleiter geworden. Den egal ob beim MTB fahren im Wald oder beim gemütlichen surfen während der Zugfahrt: man muss sich nie wieder Gedanken um seinen Akku machen. Auf Grund der 3 LEDs an der Oberseite des Gerätes lässt sich der Ladezustand des GUM Pro jederzeit ablesen.

Durch den USB Abgang lässt sich mit dem Gum Pro nicht nur mein Handy sondern beispielsweise auch mein mp3-Player laden. Praktisch jedes Gerät, dass sich per USB laden lässt, kann man auch mit dem Gum Pro laden: Ob Smartphone, mp3-Player oder Digitalkamera, der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Da im Lieferumfang nur ein sehr kurzes Ladekabel inbegriffen ist, sollte man beim Kauf gleich ein längeres Ladekabel für das Akkupack (Mini USB) mitbestellen.

Fazit: Die rund 40 Euro für das Just Mobile Gum Pro waren eine super Investition, die ich jederzeit wieder machen würde. Das Gerät möchte ich nicht mehr missen!

Übrigens: Chriz hat auf seinem Blog vor kurzem ebenfalls ein kurzes Review zum Gum Pro für sein iPhone veröffentlicht. Es scheint, als wäre das Desire nicht das einzige Smartphone, dass mit der Akkuschwäche zu kämpfen hat :-)

25Jan/101

Die Technik hinter Avatar

Auf die Story oder Effekte von Avatar möchte ich hier nicht näher eingehen, da ich den Film selbst noch nicht gesehen habe, allerdings finde ich die (Server)Technik, die hinter dem Film steht, sehr beeindruckend, sodass ich hierauf näher eingehen möchte.

Die Basis der Berechnungen bildeten 4.000 HP BL2×220c G6. 34 Racks enthielten das Herzstück der Maschine, die CPU: In jedem Rack befanden sich 32 Rechner mit je 40.000 Kernen und 104 Terabyte  Speicher. Da ein solches Monstrum, welches 24 Stunden am Tag unter Volllast läuft, nicht mehr mit normaler Luftkühlung und Klimaanlagen zu kühlen ist, mussten die Server mit Wasser gekühlt werden. Durch Optimierung  der Kühlung konnten tausende Euros gespart werdem.

Im letzten Monat der Produktion verarbeiteten die 40.000 Kerne sieben bis acht Gigabyte je Sekunde. Die entgültige Version von Avatar hatte 2.868,48 Gigabyte, was einer Bitrate von 288 MByte/s entspricht. Die Server nehmen im übrigen in der Liste der Top 500 Supercomputer die Plätze 193 - 197 ein.

Solche Zahlen finde ich einfach nur beeindruckend, wenn man bedenkt, dass diese Server mehr Daten pro Minute verarbeitet haben, als der normale Heimanweder als Speicherplatz besitzt.

(via: datacenterknowledge.com, information-management.com)

10Dez/090

PS3 Cluster zur Berechnung großer Bilddateien

Leistungsintensive Berechnungen mit der Grafikeinheit (z.B. CUDA) durchzuführen ist ja eigentlich nichts neues. Auch das mit Hilfe der PS3 bei Projekten wie Folding@home mitgerechnet werden kann, war mir nicht neu. Doch das die US Airforce die Playstation 3 für rechenintensive Aufgaben benutzt, war in der Tat etwas neues für mich. Laut golem.de werkeln im Rechenzentrum der US Luftwaffe derzeit 336 PS3 in einem Cluster, die Zahl soll demnächst auf mehr als 2.500 aufgestockt werden. Primäre Aufgabe des Clusters sind die Auswertung von Radarmaterial und Videomaterial, sowie Forschung im Bereich "Neuromorphic Computing". Hierbei wird beispielsweise versucht, die Strukturen des menschlichen Nervensystems nachzubilden.
Auf der PS3 läuft natürlich nicht das Standardbetriebssystem, die Airforce hat für ihre Bildberechnungen  eine auf die PS3 angepasstes Linux installiert (welches sich allerdings auf der neuen Slim nicht mehr installieren lässt). Das Ganze ist auf jedenfall eine interessante Alternative zu Standardserversystem. Schauen wir mal wie lange es dauert, bis eine "Konsole" (bzw dann wohl eher ein Server) erscheint, die / der speziell für solche Aufgaben optimiert hat und das selbe Preis/Leistungs Verhältnis wie die PS3 aufweist.

5Okt/090

Referat Physik: Wie funktioniert eine Festplatte?

„Computer der Zukunft werden vielleicht einmal nicht mehr als 1,5 Tonnen wiegen.“
Ein Computerexperte, 1949

Gliederung:

1.    Die Geschichte der Speichermedien
2.    Was ist eine Festplatte
3.    Aufbau einer Festplatte
4.    Wie funktioniert eine Festplatte
5.    Die DVD – ein Vergleich
6.    Interessante Fakten

17Jun/090

Das Open Source Auto

Open Source Software alla Firefox gibt es schon lange. Aber das es jetzt auch schon Autos gibt, deren Baupläne im Internet frei zugänglich sind, das ist neu. Die Rede ist vom Brennstoffzellenauto des britischen Unternehmens Riversimple, welches unter der Mitwirkung eines Porsche Nachfahren entstand.
Zu den technischen Daten: Das Auto ist ca. 1,50 Meter lang und bietet Platz für bis zu zwei Personen. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 80 km/h lässt sich zwar nicht schnell Reisen, aber für den Pendlerverkehr ist es optimal. Da freut man sich dann auch über den  geringen Verbrauch von nur einem Liter auf 100 Kilometer.

Alles in allem eine interessante Idee. Bleibt nur abzuwarten, ob anderen Automobilhersteller die Pläne aufgreifen und so hoffentlich bald mehr umweltfreundlichere Autos auf unseren Straßen zu finden sind. Vielleicht ziehen ja andere Autohersteller nach und die Pläne für den Porsche 911 sind dann auch Open Source. :P

(via)

   



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