Politiker sind unwissend und inkompetent
oder: Das leidige Thema – die Politik und die Killerspiele
Eigentlich war es ja zu erwarten – kaum jährt sich mal wieder ein tragischer Amoklauf (diesmal der in Winnenden), schon schreien Politiker wieder laut nach dem Verbot von Killerspielen. Dieses Mal ist es Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech, der sein Unwissen zur Schau stellt. Für ihn sind Killerspiele “abartig und gefährlich”. Damit sei er derselben Meinung wie der Expertenkreis Amok (=hochbezahlte Politiker, welche sowieso keine Ahnung haben).
Nur schade, dass es immer noch keine Definition gibt, was jetzt eigentlich Killerspiele sind und wie dieses Verbot aussehen soll. Aber das sind ja schließlich auch Nebensächlichkeiten, mit denen man sich nicht weiter beschäftigen muss. Einfacher wäre es wahrscheinlich so oder so, einfach gleich Computer verbieten, immerhin würde man damit viele Probleme auf einen Schlag lösen: Amokläufe, Kinderpornos, Urheberrechtsverletzungen, etc. Es wäre nur blöd, wenn sich dann nach einem Jahr herausstellen würde, dass sich an den Problemen nichts geändert hat…
Noch mehr geniale Karikaturen zu dem Thema gibt es hier.
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Erst halten die Politiker sich über Jahre am Flaschenpfand auf und dann haben sie was gegen Killerspiele. Wirklich wichtige Dinge, wie die Erhaltung der Wirtschaft sind ja auch zu trocken, um Beachtung zu finden. Die haben bisher sicher nicht mal bemerkt, dass immer mehr Firmen dicht machen, weil der Absatz keine weitere Beschäftigung von Angestellten zulässt. Manchen kommt die Kurzarbeit gelegen. Aber manche versuchen auch durch Factoring ihr Unternehmen zu retten. Jeder ist sich selbst der nächste.