Moderne Suchmaschinenoptimierung
Kaum zu glauben was heutzutage alles in Blogs zum Thema Suchmaschinenoptimierung kursiert. Da wird doch tatsächlich geraten, um selbst mehr Besucher zu bekommen, "könnte man im Prinzip auch versuchen Konkurrenzwebsiten auszuschalten." So weit so gut. Mein Interesse für diesen Artikel war sofort geweckt. Ich musste unbedingt wissen, wie ich den nun genau der anderen Website schaden kann. Gut das der Autor gleich im nächsten Satz auf seine ausgiebige Recherche hinweist.
Möglichkeit eins ist, die Google-Anzeige (damit sind wahrscheinlich die Artikel / Seiten im Googleindex gemeint) der gewünschten Seite zu verschlechtern. Auf Methoden hierfür wird natürlich nicht eingegangen, da die Lösung schließlich trivial ist. Wer hat den Button "Diese Seite verschlechtern" noch nicht gesehen? (Für alle unwissenden: Er befindet sich direkt neben dem Button "Meine Seite auf Platz 1 bei Google bringen").
Wer jetzt gedacht hat, die Möglichkeit der genialen Tipps ist schon ausgereizt, der hat den Autor des Artikels gewaltig unterschätzt. Denn Möglichkeit zwei ist fast genauso genial:
[...]zum anderen kann man die Serverkapazitäten des Seite überlasten. Die 2te Möglichkeit ist mit sehr wenig Aufwand, sehr leicht umzusetzen[...]
Hierfür wird diesmal sogar eine mögliche Vorgehensweise erläutert:
- Man nehme ein Free Webspace Anbieter
- Nun schreibt man alle Bildquellen heraus und fügt sie via html-Seite auf die Homepage
- Mit einem Script lässt man nun diese Seite immer wieder aufrufen.
Wer die Beschreibung im Original lesen will kann dies gerne tun, aber mir wurde es dann mit der Zeit doch zu viel Aufwand, dieses hochkomplexe Thema einfach verständlich zusammenzufassen. Natürlich wird im weiteren Verlauf des Artikels auch noch eine Lösungsmöglichkeit Angeboten: Man legt alle Bilder einfach bei einem Imagehoster ab und spart so seinen eigenen Traffic. (Was sich natürlich nicht auf die Ladezeiten auswirkt) Ich für meinen Teil werde zukünftig jegliches Bildmaterial auf www.img-host.org auslagern, damit mir nicht irgendwann von einem überschlauen SEO Optimierer (?) der Traffic aufgebraucht wird.
Das Wort zum Sonntag Dienstag: Als ich diesen Artikel schrieb, hab ich mir tatsächlich Gedanken darüber gemacht, ob so ein Artikel überhaupt einen Trackback verdient. Schließlich habe ich mich doch dazu durchgerungen, weil ein solcher Inhalt der Nachwelt zwingend erhalten bleiben muss.
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