Blogstimmen zur Obamarede
Hier einfach mal ein paar gesammelte Blogstimmen zur Rede von Obama bei der Überreichung des Friedensnobelpreis...
donfrancesco schreibt:
Es ist jedoch das erste Mal, dass dieser Preis für die Hoffnung auf eine Veränderung, für die Hoffnung auf einen umfassenden Frieden zwischen allen Völkern verliehen wird… in spe!
Die einen schicken 30.000 Soldaten zu Friedenseinsätzen – andere hungern für den Frieden…
Eine Steigerung erscheint schwierig. Aber vielleicht erhält im nächsten Jahr eine Landsmännin von Gandhi, Pratibha Patil, und deren chinesisches Pendent Hu Jintao den Friedensnobelpreis für die Hoffnung auf die Rettung des Weltklimas?
bei meinungs-blog.de steht:
Es gibt doch sicher haufenweise herausragende Menschen die sich aktiv für Frieden eingesetzt haben, da finde ich die Nominierung des Chef des größten Rüstungskonzerns der Welt schon arg bedenklich. Kein anderes Land der Welt hat mehr eigene Soldaten im Ausland in Kampfeinsätzen und kein anderes Land der Welt besitzt mehr Vernichtungswaffen als die Amerikaner. Und deren Anführer bekommt einen Friedensnobelpreis? Verrückte Welt, oder?
Gerhard Wisnewski schreibt:
Allerdings kann die Welt trotzdem aufatmen. Denn der Krieg eines Friedensnobelpreisträgers wird natürlich was ganz Besonderes sein - so eine Art Krieg erster Klasse. Der Oberbefehlshaber trägt diesmal einen Heiligenschein aus Oslo, die Toten sind garantiert gerecht, kurz: es wird eines der moralisch saubersten Massaker, die die Welt je gesehen hat.
auf efeder ist unter der Überschrift "Der verramschte Nobelpreis zu lesen:
Nobelpreise werden allerdings nicht erst seit heute verramscht. Die Liste derer, die ihn garantiert nicht verdienten wird mit Obama nur länger. Es wird nicht mehr lange dauern und der „Nobelpreisträger“ wird zu einem gängigen Schimpfwort werden. Jedenfalls kann sich ab heute jeder glücklich schätzen, der nicht für einen Nobelpreis nominiert wird.
Julie schreibt auf meinpolitikblog.de:
Obamas Friedenspreis unterstreicht, wie groß die Kluft zwischen Rhetorik und Sachzwängen sein kann. Der Präsident hat einen neuen versöhnlichen Ton angeschlagen in der internationalen Politik, es gibt viele Absichtserklärungen, aber wenig bis gar nichts Konkretes wie im Nahen Osten. Im Irak und in Afghanistan stehen vermutlich schon jetzt mehr US-Kampftruppen als unter Bush.
Related posts:
- Deutschland befindet sich im Krieg
- „Krieg ist manchmal nicht nur notwendig, sondern moralisch gerechtfertigt“
- US Präsident Obama gewalttätig! – Killerspiele als Auslöser?


