Subjektive und objektive Sicherheit
Heute stolperte ich über einen Artikel zu der staatlichen Überwachung und unserem eigenen Sicherheitsbedürfnis. Diesen Artikel auf zeit.de veröffentlicht möchte ich euch nicht vorenthalten!
Es geht darum, dass Politiker, Medien und sonstige “Angstprofiteure” immer mehr Angst schüren, obwohl unsere Welt im Groben und Ganzen wesentlich sicherer geworden ist, “was nicht an Schäubles Anstrengungen liegt, sondern zum Beispiel an der verbesserten Automobiltechnologie.”. Wir haben keine Weltkriege, keinen kalten Krieg und keine Kriege in/über/durch unsere Länder mehr. Die Wahrscheinlichkeit eines Autounfalls oder Stolperns auf der Treppe ist wesentlich größer als Opfer eines Terroranschlags zu werden.
Dennoch steigt unsere eigene Angst, unser eigenes Sicherheitsbedürfnis durch immer neue Hiobsbotschaften und Sicherheitsmaßnahmen an. Wer fühlt sich bei einem Blick in eine Sicherheitskamera nicht sofort verdächtig und muss wieder hingucken?
Den Artikel gibt es auf zeit.de/…
Euer Maahk
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Ich persönlich halte überhaupt nichts von (staatlicher) Überwachung. Ich fühle mich dadurch auch nicht sicherer – viel eher fühle ich mich dadurch belästigt / in meiner Privatsphäre verletzt…
Benjamin Franklin hat mal einen schönen Satz gesagt:
Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.
Gruß
h4wk
Ich stimme dir im zweiten Absatz im Grossen und Ganzen zu (zumindest fuer Deutschland), aber eine kleine kritische Anmerkung habe ich doch: Sind es wirklich nur Politiker, Medien, usw, die Angst schueren, oder schueren nicht auch die Leute Angst, die andauernd ueberzogene Furcht vor einem angeblich machtgeilen, boesartig missbrauchten dt. Ueberwachungsstaat schueren, der seine Einwohner nur gaengeln, bevormunden, belauschen und entrechten wuerde und dabei nicht mehr weit von Iran oder China entfernt sei?
Etwas mehr Nuechternheit kann m.E. auch hier nicht schaden.