7Mär/100
Feuerwehr – Ein Gedicht
Ein Mensch, der an der Spritze steht,
Bekämpft den Brand so gut es geht,
Bis er zuletzt nur noch zur Not
Entrinnt dem eignen Feuer-Tod.
Ein Unmensch, der am Stammtisch sitzt,
Hätt weitaus tapferer gespritzt.
Er überzeugt nun, gar nicht schwer,
Sogar den Menschen, hinterher,
Mit prahlerischen Redeflüssen,
Dass er hät besser spritzen müssen.
Und aus dem Menschen wird zuletzt
Ein Feigling gar, der pflichtverletzt.
Und alle rühmen um die Wette,
Wie gut gespritzt der Unmensch hätte.
Eugen Roth
10Jul/092
Die Idioten von der Feuerwehr
Immerwieder schön zu erfahren, wie der Gesetzesgeber ehrenamtlichen Engagement unterstützt.


